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Mittwoch, 5. September 2012

Alles anders: Bewerben ohne Bewerbung

Svenja Hofert hat Ihr seit mehreren Jahren vergriffenes Kultbuch überarbeitet und unter dem Titel "Die Guerilla-Bewerbung: Ungewöhnliche Strategien erfolgreicher Jobsucher"
bei Campus neu veröffentlicht.

Ich war schon ein großer Fan der ursprünglichen Ausgabe. Dort stellte Svenja Hofert 16 Strategien vor, mit denen Jobsuchende experimentieren könnnen, wenn die klassischen Wege über Bewerbung auf Stellenangebote oder Initiativbewerbungen nicht zum Ziel führen.

Die Neuausgabe habe ich daher jetzt mit großer Neugier quergelesen. Vorläufiges Fazit: Ein früher schon hervorragendes Buch endlich wieder verfügbar, auf die Höhe der Zeit gebracht und mit vielen neuen Impulsen angereichert - zum Beispiel was die Möglichkeiten der Jobsuche mit Social media angeht.

Appetithappen: Die 16 Strategien im Twitterformat

Die Angebotsstrategie: Ich schlage etwas vor.
Die Community-Strategie: Ich werde Teil einer Gemeinschaft.
Die Elfenstrategie: Ich mache mich sichtbar.
Die Gesuch-Strategie: Ich werde gefunden.
Die Power-Mail-Strategie: Ich mache neugierig.
Die Expertenstrategie: Mein Ruf eilt mir voraus.
Die Baumeister-Strategie: Ich schaffe mir meinen Job selbst.
Die Headhunter-Strategie: Hasch mich!
Die Kreativstrategie: Ich falle auf.
Die Freie-Mitarbeit-Srategie: Ich mache mich unentbehrlich.
Die Netzwerkstrategie: Ich kenne da jemanden ...
Die Projektstrategie: Ich packe an.
Die Kettenbrief-Stratege: Ich verursache eine Kettenreaktion.
Die Anti-Aging-Strategie: Ich schaffe noch was!
Die Auslandsstrategie: Ich bin dann mal weg.
Die Terminstrategie: Ich mach was klar.

Donnerstag, 28. Juli 2011

3 grundlegende Tipps für die Arbeitssuche


Werden Sie sich klar,
welche Stelle Sie wirklich suchen.

Definieren Sie Ihr Berufsziel, und konzentrieren Sie sich bei Ihrer Suche darauf.
Wenn Sie sich klarmachen, was Sie wirklich wollen und auch was Sie nicht wollen, können Sie gezielt suchen und aktiv auf Unternehmen zugehen. (Viele Menschen verzetteln sich bei der Arbeitssuche und schmälern dadurch ihre Erfolgsaussichten drastisch.)

Erweitern Sie Ihr Methodenrepertoire
für die Arbeitssuche.

In der Regel führen viele Wege zum Ziel. Probieren Sie beispielsweise die Zielgruppenkurzbewerbung aus - eine Spezialform der Initiativbewerbung - oder Personal Branding bzw. Social Media Marketing oder Strategien des Bewerbens ohne Bewerbung.

Tauschen Sie sich mit vielen Menschen
über Ihr Jobprojekt aus.

Sprechen und schreiben Sie darüber, was für eine Arbeit Sie suchen. (Wenn Sie in ungekündigter Stellung sind, machen Sie das selbstverständlich diskret.) Dadurch können Sie wertvolle Einsichten und Informationen gewinnen. Außerdem werden nicht wenige Stellen dadurch gefunden, dass jemand jemanden kennt, der jemanden kennt ...

Dienstag, 5. Juli 2011

Die 2 größten Fehler in Bewerbungsschreiben vermeiden

Ich lese häufig Bewerbungsschreiben von Arbeitssuchenden, um ggf. Tipps zu geben, wie man diese wirkungsvoller gestalten kann. Dabei finde ich sehr häufig die beiden folgenden Fehler:


1. Es wird ein vorformuliertes Anschreiben für alle Bewerbungen benutzt.


Das ist die größte aller Todsünden in Bewerbungen. Ein Bewerbungsschreiben hat ein Ziel: Es soll zu einem Vorstellungsgespräch führen. Um das zu erreichen müssen Sie den Ansprechpartner für sich interessieren und Sie müssen soweit Vertrauen aufbauen, dass Sie die geeignete Person sein könnten, dass der Verantwortliche Sie kennenlernen möchte. Sie müssen dafür im Anschreiben eine Beziehung herstellen zwischen dem Unternehmen und der Position einerseits und sich selbst andererseits.

Das geht aber mit einem standardisierten Anschreiben nicht. Ein standardisiertes Anschreiben ist ungefähr so wirkungsvoll und ansprechend wie die Telefonansage einer Hotline, welche Taste Sie drücken sollen, wenn Sie Fragen zu einer Rechnung haben. Wenn Sie mit Ihrer Bewerbung bewirken möchten, dass Sie zur Vorstellung gebeten werden, dann müssen Sie jedes Anschreiben neu verfassen. Sie müssen sich Gedanken machen, wie und warum sie für die spezielle Stelle der/die Richtige sind, und Sie müssen das glaubhaft rüberbringen.


Damit kommen wir zu Punkt zwei:


2. Eigene Fähigkeiten und Stärken werden nur behauptet.


Viele Bewerbungsschreiben beinhalten vor allem eine Aufzählung hervorragender persönlicher Eigenschaften und Fähigkeiten in Textform. Woher aber soll ein Arbeitgeber das Vertrauen nehmen, dass Sie tatsächlich so teamfähig sind, wie Sie schreiben? Glaubhaft werden Sie dadurch, dass Sie für Ihre Fähigkeiten und Kenntnisse Belege bzw. Referenzen anführen. - Als einfühlsame Zahnarzthelferin schreiben Sie nicht: "Ich gehe einfühlsam mit Patienten um." Formulieren Sie es beispielsweise so: "Dass ich einfühlsam mit Patienten umgehen bescheinigte mir Zahnarzt Dr. xyz." Dann haben Sie einen Fürsprecher (selbstredend muss das dann natürlich auch im entsprechenden Arbeitszeugnis sinngemäß so stehen).


Wenn Sie diese beiden zentralen Punkte beachten, heben Sie sich mit Ihrer Bewerbung schon von vielen Ihrer Konkurentinnen und Konkurrenten um eine Stelle deutlich positiv ab. Sie vergrößern damit Ihre Chancen, einen Vorstellungstermin zu bekommen.

Dienstag, 18. Mai 2010

Mit Pfiffigkeit und 6 Dollar zum neuen Job

Alec Brownstein erstellte Google Ads für Top Creative Directors aus New York. Wenn die sich selbst googelten, fanden sie an erster Stelle eine Bewerbung von ihm:



Aufwand: 5 Anzeigen für 6 Dollar
Ergebnis: 4 Vorstellungsgespräche, 2 Jobangebote

Dienstag, 2. März 2010

Aufgelesen 9/2010

Kreativ bewerben: 20 Beispiele für sehr kreativ gestaltete Lebensläufe habe ich über einen Artikel im JOBlog gefunden.

Nochmal bewerben: Einen Spezialratgeber für Bewerbungen bei Polizei, Bundeswehr und Zoll bringt demnächst der Haufe-Verlag heraus.

Johanna Haberer zollt Bischöfin Margot Käßmann Respekt für ihren Rücktritt und bedauert ihn gleichzeitig sehr: "Für die Evangelische Kirche ist ihr Abgang ein schwerer Verlust." - Am Sonntag habe ich im Radio in diesem Zusammenhang eine Aufzählung von prominenten Persönlichkeiten gehört, die alle nach einem Rücktritt ein späteres Comeback hatten: Cem Özdemir, Michel Friedmann, Franz Müntefering ... - Margot Käßmann hat mit ihrem konsequenten Schritt ihre Glaubwürdigkeit gewahrt, vielleicht kehrt auch sie eines Tages wieder in eine Leitungsfunktion der Kirche zurück.

Zitat der Woche:
"Es braucht keine Polemik gegen die Armen, sondern Schritte, um Kinder aus prekären Familien so zu fördern, dass sie selbst den Weg aus der Armut finden." ~Wolfgang Kessler (in Publik-Forum Nr. 4/2010, S. 13 - Artikel "Politik und Dekadenz" hier anzuhören und zu lesen)

Freitag, 25. September 2009

Promoten Sie Ihre Bewerbungen

Wie gehen Sie vor, wenn Sie sich auf eine offene Stelle bewerben? Schicken Sie Ihre Unterlagen und warten auf Reaktion?

Ich habe zu diesen Fragen einen interessanten Artikel über eine Strategie von Richard Deems, Co-Autor von Make Job Loss Work for You, gefunden. Er empfiehlt ein aktives Vorgehen, um ins Blickfeld des Stellenanbieters zu gelangen. Ich fasse seine 5 Schritte hier zusammen:
  1. Recherchieren Sie die Anforderungen der Position,
    indem Sie den Entscheider anrufen und ihn zu Stellendetails befragen.
  2. Informieren Sie sich über das Unternehmen:
    Beispielsweise können Sie Ihren Ansprechpartner dort bitten Ihnen den aktuellen Geschäftsbericht und eine Unternehmensbroschüre zu senden. Sie können im Internet recherchieren, und Sie können versuchen über Ihre Netzwerke Mitarbeiter des potentiellen Arbeitgebers zu kontaktieren und über das Unternehmen zu befragen.
  3. Entscheiden Sie, ob Sie sich bewerben:
    Prüfen Sie in Ruhe, inwieweit Stelle und Unternehmen zu Ihren Stärken, Ihren Neigungen und Ihren Wertvorstellungen passen. Entscheiden dann, ob Sie sich bewerben.
  4. Entwickeln Sie einen konkreten Plan, wie Sie sich für diese Stelle positionieren.
    Kontaktieren Sie erneut den Entscheider und fragen Sie Ihn, worauf Sie bei Ihrer Bewerbung achten sollten.
    Richard Deems: “Your positioning plan needs to go beyond the resume. You need to do things that will keep your name in front of the decision maker, even as that person is reviewing other resumes. To do this, you might need to follow up on your resume, ask someone in your network to make a call on your behalf, and so on.”
    Legen Sie die konkreten Aktionen fest, die Sie unternehmen wollen und schreiben Sie sie auf.
  5. Setzen Sie Ihren Plan in die Tat um.
    Erstellen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen gemäß der Wünsche des Ansprechpartners, und geben Sie diese wenn möglich persönlich im Unternehmen ab.
    Fragen Sie nach einigen Tagen Ihren Kontakt im Unternehmen, ob Ihre Unterlagen angekommen sind. Bereiten Sie für diese Gelegenheit einige Fragen vor, die Sie stellen können, und versuchen Sie, ein Vorstellungsgespräch zu vereinbaren.

Auf den ersten Blick mögen diese Vorschläge ein wenig merkwürdig erscheinen. Aber Sie haben Vorteile: Deems weist darauf hin, dass Kandidaten, die sich in den Bewerbungsprozess aktiv einschalten, nicht nur deutlicher wahrgenommen werden sondern damit auch Ihr Selbstvertrauen stärken und Ihre Energien beflügeln. Kandidaten die abwarteten, seien in viel höherem Maß der Gefahr ausgesetzt, entmutigt zu werden.

Den englischsprachigen Originalartikel von Selena Dehne finden Sie hier:
http://jistjobsearchandcareer.blogspot.com/2009/09/turning-job-hunting-into-jobgetting.html

Donnerstag, 10. September 2009

Wie Sie erreichen, was Sie wirklich wollen

Der MMK Personalberatung Blog hat eine Blogparade zum Thema "Bewerbungsstrategie" ausgerufen, die bis heute läuft. Ich beteilige mich gerne daran und komme damit einem Wunsch des Veranstalters Ralph Meinhold nach.

Beim Bewerben geht es um die Frage: Wie bekomme ich einen neuen Job? Auf diese Frage können Sie nur sinnvolle Antworten geben, wenn Sie vorher geklärt haben, was für einen Arbeitsplatz Sie suchen. Daher betrachte ich das Thema "Bewerbungsstrategie" im größeren Zusammenhang einer Jobsuch-Strategie in fünf Schritten.



Das Vorgehen, das ich hier skizziere, setze ich selbst - ggf. individuell modifiziert - in der Beratung von Arbeitssuchenden ein.

1. Machen Sie eine Bestandsaufnahme:
Wo stehen Sie zur Zeit?

Sammeln Sie zunächst alles was Ihnen zu den beiden Fragen einfällt:

- Was kann ich gut?
- Was mache ich gerne?

Wenn wir uns auf das konzentrieren, was wir wirklich gerne tun und was wir besonders gut können, stellen sich viel leichter Erfolge ein, als wenn wir versuchen, unsere (vermeintlichen) Schwächen auszumerzen. Bauen Sie auf Ihren persönlichen Stärken, Ihren bisherigen beruflichen Erfahrungen und Ihren beruflichen Wünschen auf. Wenn Sie Ihren Herzenswünschen folgen, werden Sie viel mehr Energie für die Umsetzung haben, als wenn Sie sich zwingen, eine Arbeit zu suchen, von der Sie meinen, Sie müssten sie machen.

Tipp: Wenn Sie sich eingehend mit der Standortbestimmung beschäftigen möchten, können Sie zum Beispiel die beiden folgenden Ratgeber heranziehen: Thomas Heinle: Finde deinen Job! (gute Einführung, sehr preiswert) und Barbara Sher: Wishcraft (sehr differenzierte Übungen zur Bestandsaufnahme). - Beide Bücher bieten übrigens Unterstützung für alle Phasen des Stellensuchprozesses. - Weitere passende Literatur habe ich auf meiner Bücherliste Wunscharbeit bei Amazon zusammengestellt.

2. Legen Sie Ihr Ziel fest:
Wo wollen Sie hin?

Entwickeln Sie nun auf der Basis Ihrer Selbsterkundung eine berufliche Vision, die Sie gerne verwirklichen möchten.
Formulieren Sie Ihr Ziel schriftlich, positiv, konkret und mit einem Termin versehen, bis wann Sie es erreicht haben möchten.

Tipp: Wie Sie wirkungsvolle Ziele formulieren und wie Ziele funktionieren, das können Sie z. B. bei Zeit zu leben nachlesen.

3. Machen Sie sich die Stolpersteine klar:
Welche Bedenken und Zweifel haben Sie?
Welche Hindernisse und Herausforderungen sehen Sie?


Schreiben Sie nun alles auf, was Ihnen im Weg steht, Ihr Ziel zu erreichen. Jetzt ist Platz für alle negativen Gedanken, die Sie haben. Und es ist wichtig, dass Sie sie ernst nehmen. - Bedenken und Hindernisse können zum Beispiel sein:
  • Ich bin zu alt / zu jung für das Vorhaben.
  • Mir fehlen notwendige Kontakte.
  • Mein Partner / meine Partnerin ist dagegen.
  • Ich habe die Ausbildung / Fortbildung xyz nicht.
  • In meiner Gegend gibt es so eine Stelle nicht.
  • Mir fehlt das Geld dazu.
  • ...
Hören Sie nicht auf, bevor Sie nicht wirklich alle Hindernisse aufgelistet haben. Aus Ihren Stolpersteinen entwickeln Sie nämlich Ihren Plan, wie Sie Ihr Ziel erreichen.

4. Definieren Sie Ihre Strategie:
Wie können Sie erreichen, was Sie wollen?

Schauen Sie sich nun Ihre Stolpersteine an. Schreiben Sie zu jedem Punkt auf Ihrer Liste Ideen auf, wie Sie sie aus dem Weg räumen könnten. Manche Hindernisse sind leicht aus dem Weg zu bekommen, andere schwieriger. Fangen Sie bei den leichten an. Nach und nach wird Ihnen dann auch zu den schwereren Brocken einfallen, wie Sie sie entweder überwinden oder umgehen können.

Formulieren Sie für jeden Stolperstein ein konkretes Ziel. Schreiben Sie auf, wie Sie es erreichen können und bis wann Sie es erreichen wollen - beispielsweise so:
  • Ziel: Ich melde für einen Bilanzbuchhalterkurs an.
  • Wie kann ich dies erreichen?
    - Ich frage im Kollegen- und Bekanntenkreis nach Kursanbietern.
    - Ich erkundige mich bei Weiterbildungsträgern nach Kursen.
    - ...
  • Bis wann: vor Weihnachten
Wenn Sie für alle Stolpersteine so verfahren, haben Sie am Ende einen persönlichen Plan, wie Sie Ihr berufliches Ziel erreichen können.

Jetzt können Sie loslegen mit der Umsetzung. Wenn es wirklich IHR Wunsch ist, den Sie leidenschaftlich gerne erfüllen möchten, dann werden Sie auch die Kraft haben, Schritte zur Verwirklichung zu unternehmen.

5. Holen Sie sich Unterstützung:
Bei welchen Schritten brauchen Sie Hilfe? Wer kann Ihnen jeweils helfen?

Allerdings gibt es jetzt noch einen wesentlichen Faktor zu berücksichtigen: Kein Mensch erreicht ein Ziel jemals gänzlich allein aus eigener Kraft. Wir alle benötigen Unterstützung, und wenn wir uns gegenseitig unterstützen, gelingt vieles leichter. - Ich nenne Ihnen hier einige Möglichkeiten, wie Sie sich Unterstützung verschaffen können:
  • Machen Sie sich eine Liste, wofür Sie Unterstützung brauchen oder wünschen und schreiben Sie dazu, wen Sie um Hilfe bitten könnten.
  • Werden Sie in sozialen Netzwerken aktiv. Bieten Sie dort Ihre Hilfe an und bitten Sie auch um die Hilfe, die Sie wünschen.
  • Sie können einem Erfolgsteam beitreten oder eines gründen oder an einem Erfolgsteam-Workshop teilnehmen. Erfolgsteams bieten Coaching auf Gegenseitigkeit.
  • Wenn Sie arbeitslos sind, können Sie sich an einen Jobpaten wenden.
  • Sie können sich einen professionellen Jobcoach suchen.
  • ...


Exkurs: Tipps zur Erweiterung Ihres Strategierepertoires:

Da ich in meiner Arbeit recht häufig die Erfahrung mache, dass gute und erprobte Strategien für die Arbeitssuche nicht bekannt sind, führe ich hier einige Strategieanregungenn mit weiterführenden Links auf:
  • Einen strukturierten Überblick über passive und aktive Methoden der Stellensuche im Internet in 7 Schritten bietet das Personalberater Blog.

  • Als sehr effizientes Werkzeug zur Stellenrecherche empfehle ich Kimeta. Die Meta-Jobsuchmaschine durchsucht sowohl alle gängigen Jobbörsen als auch Unternehmensseiten und enthält aktuell mehr als 750.000 Stellenangebote. Über diesen Kanal finden Sie nahezu alle veröffentlichten Stellenangebote. Sie können Ihre persönliche Suche einstellen und sich neue Stellenangebote per Mail zusenden lassen. - Einfacher geht es nicht.

  • Eine erprobte und preiswerte Methode für Initiativbewerbungsaktionen ist die Zielgruppenkurz- bewerbung. Sie wird auf der Homepage von Walter Bens ausführlich mit vielen Fallbeispielen vorgestellt.

  • Die Karriereberaterin Svenja Hofert hat unter dem Titel "Bewerben ohne Bewerbung" eine Palette von sechzehn alternativen Strategien für die Jobsuche beschrieben. BoB ist eine Art Strategiebaukasten aus dem Sie eine oder mehrere Vorgehensweisen passend zu Ihrer individuellen Situation auswählen können. Allen Strategievarianten gemeinsam ist, dass es tatsächlich KEINE Bewerbungen sind und dass der Begriff "Bewerbung" nirgends verwendet wird. - Im Kern sind sie alle Kommunikationsstrategien, die darauf abzielen von potentiellen Arbeitgebern wahrgenommen zu werden und mit diesen in Kontakt zu treten.
    Ich habe hier eine kleine Linkliste zum Thema zusammengestellt.

  • Last but not least möchte ich auf das Personal Branding hinweisen - auf die Möglichkeiten sich im Internet eine persönliche Reputation und eine persönliche Marke aufzubauen. Eine gute Einführung bietet der Artikel "Marke Eigenbau" von Jochen Mai in der Wirtschaftswoche mit der zugehörigen Checkliste.
    Zum Personal Branding habe ich ebenfalls eine weiterführende Linkliste angelegt.


So, jetzt habe ich in ziemlich komprimierter Form eine Fülle von Anregungen niedergeschrieben. Nun interessieren mich Ihre Erfahrungen und Rückmeldungen:

Mit welchen Strategien sind Sie bereits erfolgreich gewesen? Was funktioniert für Sie?
Womit haben Sie gegenwärtig Schwierigkeiten oder schon Schwierigkeiten gehabt?
Welche Fragen haben Sie?

Ich lade Sie ein, dies als Kommentar zum Artikel hier mitzuteilen.