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Donnerstag, 10. Mai 2012

Arbeit und Sinn: Zitat der Woche

Wir sehnen uns nach einer anderen Wirtschaft.

Einer Wirtschaft, die Sinn macht und Sinn schafft.

Einer Wirtschaft, die allen Menschen dient und nicht nur wenigen.

„Wirtschaft“ ist kein Naturgesetz, kein Bündel von Sachzwängen, sondern wird von uns Menschen gestaltet.

Es ist unser eigener Geist, in dem und mit dem wir diese Wirtschaft an jedem Tag aufs Neue schaffen.

Kultivieren wir Achtsamkeit, sehen wir Alternativen zu vorherrschenden ökonomischen Ideen und Handlungsmustern und können einen wertvollen Beitrag zur Umgestaltung der Wirtschaft und der Welt leisten.

Verändert sich unser Geist, verändert sich auch unser Konsum, unser Umgang mit Geld und unsere Arbeit. Wir gründen andere Unternehmen und produzieren andere Produkte.

Wir schaffen ein neues Miteinander und zeigen Alternativen zum zermürbenden Gegeneinander und Konkurrieren auf.

Gemeinsam eine achtsamere Wirtschaft zu schaffen, jeder an seinem Platz und mit seinen Talenten, dazu lädt das Netzwerk Achtsame Wirtschaft ein.
 
(Netzwerk Achtsame Wirtschaft, Startseite, 10.05.2012)

Donnerstag, 27. Mai 2010

Aufgelesen 21/2010: Sinnvoll leben und arbeiten

Nahezu zeitgleich bin ich dieser Tage auf zwei Zeitschriftenartikel aufmerksam geworden, die uns inspirieren und helfen können, individuell und gesellschaftlich zukunftsfähige Lebensweisen zu entwickeln:

Über inspire! habe ich entdeckt, dass von Kai Romhardt in der Zeitschrift Buddhismus aktuell ein Artikel erschienen ist, der seine Gedanken zum Thema "Wir sind die Wirtschaft" übersichtlich zusammenfasst. er kommt dort zu folgendem Schluss:

"Durch unsere veränderte Arbeitsweise, unseren achtsamen Konsum und unseren bewussten Umgang mit Geld senden wir kleine Wirkungswellen in unser Wirtschaftssystem. Diese kleinen Wellen können sich summieren und eine Bewegung schaffen, die in der Lage ist, die Art und Weise, wie wir über Wirtschaft denken und wirtschaftlich handeln, zu revolutionieren."

+++

Die zweite Ausgabe der Zeitschrift Oya, die Anfang Mai erschienen ist, widmet sich dem Schwerpunktthema "Aussteigen um einzusteigen - wie es gelingen kann, ein gutes Leben zu führen". Neben weiteren Artikeln ist ein Reiseführer ins 'richtigere' Leben von Dieter Halbach online abzurufen, der kluge Analysen zur gegenwärtigen Situation, Tipps für den persönlichen Aufbruch und mehr als zwei Dutzend Internetadressen für die Weterbeschäftigung mit dem Thema liefert.

Sein Schlusssatz lautet: "... jede Reise beginnt vor den eigenen Füßen. Mehr als den nächsten Schritt kann man nicht tun. Der nächste Schritt ist nämlich nie ein großes Problem. Man kennt ihn genau. Eine andere Sache ist, dass er ein bisschen gefährlich werden kann. Aber wenn du ihn tust, wirst du Mut gewinnen, weil du ihn dir zugetraut hast. Es gibt nicht nur die Gefahr, dass du zu viel riskierst, es gibt auch die Gefahr, dass du zu wenig riskierst. Dem Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße."

Sonntag, 27. September 2009

Maximen achtsamen Wirtschaftens

Mögen wir Wirtschaft als einen wandlungsfähigen, beeinflussbaren und geistigen Prozess sehen und nicht als unveränderliches Naturgesetz.

Mögen wir uns durch unsere Arbeit, unser Geld und unseren Umgang mit Geld mit anderen verbinden und nicht von ihnen trennen.

Mögen wir im Kontakt mit der Gegenwart bleiben und uns nicht in der Zukunft, Vergangenheit, in Beschäftigtsein oder Stress verlieren.

~

Mögen wir in uns und um uns herum das Heilsame nähren.

Mögen wir das Kleine und Unscheinbare stets aufs Neue schätzen und würdigen.

Mögen wir lernen, Maß zu halten.

Mögen wir uns nicht verführen lassen und unseren Geist achtsam schützen.

Mögen wir auf unseren aktuellen Geisteszustand achten und Impulsdistanz kultivieren.

Mögen wir die Welt der Fülle sehen und nicht eine Welt des Mangels konstruieren.

Mögen wir ein heilsames und unterstützendes Umfeld wählen.

Mögen wir unsere Achtsamkeit, Freude und unser Mitgefühl täglich nähren.

~

Mögen wir lernen zu geben, ohne etwas zu erwarten.

Mögen wir jeden Tag Dankbarkeit berühren.

Mögen wir die Dinge reifen lassen und Geduld kultivieren.

Mögen wir die Freude eines einfachen Lebens berühren.

Mögen alle Wesen glücklich sein.