Posts mit dem Label Arbeit und Sinn werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Arbeit und Sinn werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 31. Mai 2012

Zitat der Woche: Kleine Schritte

"In fast jedem Job und in jeder Lebenssituation gibt es die Möglichkeit, zumindest Teilaspekte der eigenen Berufung zum Ausdruck zu bringen. Für den Anfang ist das oft genug. Wenn Sie es für zu früh, zu riskant oder für zu teuer halten, Ihren Beruf zu wechseln, ... gehen Sie mit kleinen Schritten. Bringen Sie langsam Licht in Ihr Leben, wie ein Feuer, das erst nur ein wenig zündelt und sich dann langsam zu einer großen leidenschaftlichen Flamme entwickelt."

Mittwoch, 30. Mai 2012

Aufgelesen: Meine Firma soll die Welt verbessern

Die Zeit betitelt einen Artikel vom 21.05.2012 mit obiger Überschrift. Thema des Beitrages ist soziales Unternehmertum. Social Business will gesellschaftliche Probleme mit unternehmerischen Mitteln lösen und damit im Idealfall Geld verdienen, das dann für weitergehende Innovationen verwendet werden kann. Wie das geht, wird im Zeit-Artikel unter anderem am Beispiel des Social Entrepreneurs Paul Behtke und seiner Firma dargestellt: LemonAid entwickelte eine Limonade aus frischen Zutaten, von deren Verkauf die Bauern und Limonenpflücker in den Anbauländern profitieren.

Auch die FAZ berichtete am 15.05.2012 über die Weltverbesserer, und das manager magazin beschäftigte sich am 28.05.2012 mit der anderen Wirtschaft.

Diese Aufmerksamkeit der Medien kommt nicht von ungefährt, denn vom 17.-19. Mai fand in Potsdam der diesjährige Vision Summit statt - die internationale Leitkonferenz für Social Innovation, Social Entrepreneurship und Social Impact Business.

Etwa 1100 Teilnehmer trafen sich auf der Konferenz. Themenschwerpunkt in diesem Jahr waren unternehmerische Lösung im Bildungsbereich. Organisiert wird der Vision Summit vom Berliner Genisis-Institut und seinem Leiter Peter Spiegel. Das manager magazin zitiert ihn zu den Zielen des Kongresses so: "Der Vision Summit soll nicht nur eine Konferenz sein: Er soll ein Platz sein, wo Bewegung für echte gesellschaftliche Veränderungsprozesse aus der Taufe gehoben werden."

Laut Spiegel übe das Thema Social Business besonders auf Studenten große Anzieungskraft aus. -  Diese Wahrnehmung teilt auch Markus Beckmann, Juniorprofessor für Social Entrapreneurship an der Leuphana Universität in Lüneburg: "Karriere wird heute von Studenten anders definiert. Immer mehr gut ausgebildeten Absolventen geht es im Job vor allem darum, etwas Sinnvolles zu tun." (Quelle: FAZ)

Donnerstag, 10. Mai 2012

Arbeit und Sinn: Zitat der Woche

Wir sehnen uns nach einer anderen Wirtschaft.

Einer Wirtschaft, die Sinn macht und Sinn schafft.

Einer Wirtschaft, die allen Menschen dient und nicht nur wenigen.

„Wirtschaft“ ist kein Naturgesetz, kein Bündel von Sachzwängen, sondern wird von uns Menschen gestaltet.

Es ist unser eigener Geist, in dem und mit dem wir diese Wirtschaft an jedem Tag aufs Neue schaffen.

Kultivieren wir Achtsamkeit, sehen wir Alternativen zu vorherrschenden ökonomischen Ideen und Handlungsmustern und können einen wertvollen Beitrag zur Umgestaltung der Wirtschaft und der Welt leisten.

Verändert sich unser Geist, verändert sich auch unser Konsum, unser Umgang mit Geld und unsere Arbeit. Wir gründen andere Unternehmen und produzieren andere Produkte.

Wir schaffen ein neues Miteinander und zeigen Alternativen zum zermürbenden Gegeneinander und Konkurrieren auf.

Gemeinsam eine achtsamere Wirtschaft zu schaffen, jeder an seinem Platz und mit seinen Talenten, dazu lädt das Netzwerk Achtsame Wirtschaft ein.
 
(Netzwerk Achtsame Wirtschaft, Startseite, 10.05.2012)

Donnerstag, 3. Mai 2012

Arbeit und Sinn: Zitat der Woche

"Einfach nur Geld zu verdienen und Dinge zu tun, hinter denen man nicht steht, in Strukturen zu arbeiten, die längst überholt sind, und Anweisungen auszuführen oder zu geben, die einem nicht entsprechen, oder Angst vor Kündigung oder einem Karriereknick zu haben, ist nur oberflächlich das Problem.

Tiefer berührt viele Menschen, dass sie sich intuitiv anders verhalten, sich nicht mehr vom Arbeitsdruck abhängig machen möchten und in eigener Verantwortung ihre Arbeits- und Lebenszeit gestalten wollen.

Eine andersartige Lebens- und Karriereeinstellung setzt aber voraus, dass wir ganz bei uns sind, dass wir aufhören, Lösungen außerhalb von uns zu suchen, weil sie schon in uns sind. Es geht darum, sie zu entdecken ...